2024

15.00–16.30

Zimmer 20

Volkshaus

Weltweit häufen und verschränken sich multiple Krisen; die bewaffneten Konflikte des 21. Jahrhunderts nehmen ein erschütterndes Ausmass an. Gleichzeitig stellen rechtsextreme Kräfte eine grosse Bedrohung für Demokratien dar und greifen Errungenschaften von feministischen Bewegungen an. Auch der Klimawandel schreitet rasant voran.

Nur mit starken friedenspolitischen Stimmen und Bewegungen lassen sich diese komplexen Herausforderungen sozial gerecht bewältigen. Doch was sind die Voraussetzungen, damit diese Stimmen sich einbringen können und gehört werden?

Eine diskriminierungsfreie politische Partizipation bedingt aus feministisch-friedenspolitischer Sicht die Freiheit von direkter, struktureller und kultureller Gewalt. So sind unter anderem sozioökonomische Hürden und die Überlastung durch un(ter)bezahlte Care-Arbeit ein Hindernis für gesellschaftliche Teilhabe. Eine weitere Voraussetzung ist die Abwesenheit von jeglicher Form der direkten und technologiegestützten geschlechtsspezifischen Gewalt sowie von diskriminierenden und rassistischen Migrationsgesetzen.

Im Workshop von Frieda – der feministischen Friedensorganisation geht es einerseits darum, die verschiedenen Gewaltformen aufzuzeigen, welche Partizipation erschweren. Andererseits werden Widerstandsstrategien oder Lösungsansätze diskutiert, um gesellschaftliche sowie politische Partizipation aus feministischer Sicht gewaltfreier und sicherer zu gestalten.